Ev. Kirchengemeinde Spielberg-Waldensberg
Ev. Kirchengemeinde Spielberg-Waldensberg
Ev. Kirchengemeinde Spielberg-Waldensberg

Weltgebetstag am 2. März 2018 in Spielberg

Bahams unter dem Motto: „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“

Die Ev. Kirchengemeinde Spielberg lädt Sie herzlich
zum Weltgebetstagsgottesdienst
am Freitag, den 2. März 2018 um 19.00 Uhr in die Ev. Kirche Speilberg ein.

Im Anschluss daran gibt es im Dorfgemeinschaftshaus die Gelegenheit,
zusammen zu sein, sich auszutauchen und zu stärken.


Der diesjährige Schwerpunktland des Weltgebetstags ist Surinam. Rund um den Globus, von Samoa bis Chile, werden  dazu am 2. März 2018 Gottesdienste gefeiert. Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche - alle sind dazu eingeladen! Der deutsche Titel des Gottesdienstes zum Weltgebetstag lautet: „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“

Der Weltgebetstag wird 2018 von der Kirchengemeinde Spielberg-Waldensberg vorbereitet.
Die Treffen zur Vorbereitung finden jeweils donnerstags statt, und zwar am:
08. Februar
15. Februar und
22. Februar jeweils um 19.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus Spielberg.

Alle Frauen, die Lust haben, den Weltgebetstag mit vorzubereiten, sind herzlich eingeladen.


Surinam, wo liegt das denn? Das kleinste Land Südamerikas ist so selten in den Schlagzeilen, dass viele Menschen nicht einmal wissen, auf welchem Kontinent es sich befindet. Doch es lohnt sich, Surinam zu entdecken: Auf einer Fläche weniger als halb so groß wie Deutschland vereint das Land afrikanische und niederländische, kreolische und indische, chinesische und javanische Einflüsse. Der Weltgebetstag am 2. März bietet Gelegenheit,
Surinam und seine Bevölkerung näher kennenzulernen. „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ heißt die Liturgie surinamischer Christinnen, zu der Frauen in über 100 Ländern weltweit Gottesdienste vorbereiten. Frauen und Männer, Kinder und Jugendliche – alle sind herzlich eingeladen!
Surinam liegt im Nordosten Südamerikas, zwischen Guyana, Brasilien und Französisch- Guyana. Rund 90 Prozent Surinams bestehen aus tiefem, teils noch vollkommen unberührtem Regenwald. Ameisenbären, Jaguare, Papageien und Riesenschlangen haben hier ein Zuhause gefunden.
Mit seinen rund 540.000 Einwohner*innen ist Surinam ein wahrer ethnischer, religiöser und kultureller Schmelztiegel. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Küstennähe, die meisten von ihnen in der Hauptstadt Paramaribo. In dieser als UNESCOWeltkulturerbe geschützten Stadt steht
die Synagoge neben einer Moschee; christliche Kirchen und ein Hindutempel sind nur wenige Häuserblocks entfernt. Die Wurzeln für Surinams vielfältige Bevölkerung liegen in der bewegten Vergangenheit des Landes. Im 17. Jahrhundert brachten erst die Briten, dann die Niederländer
Surinam unter ihre Herrschaft. Auf den Plantagen der Kolonialherren schufteten die indigene Bevölkerung und bald auch aus Westafrika verschleppte Frauen und Männer. Ihre Nachkommen stellen heute mit den Maroons und Kreolen die größten Bevölkerungsgruppen. Diese Vielfalt Surinams findet sich auch im Gottesdienst zum Weltgebetstag 2018: Frauen unterschiedlicher Ethnien erzählen aus ihrem Alltag. In Surinam, wohin Missionare
einst den christlichen Glauben brachten, ist heute fast die Hälfte der Bevölkerung christlich. Neben der römischkatholischen
Kirche spielt vor allem die Herrnhuter Brüdergemeine eine bedeutende Rolle.